Züchter:

Michael Theurl
Xanderweg 6
6170 Zirl, Österreich

Kontakt: mike_th@gmx.at

Saatguterzeuger:

Michael Theurl
Xanderweg 6
6170 Zirl, Austria
Kontakt: mike_th@gmx.at

Saatgut ist ab Dezember 2019 verfügbar.

Kurzbeschreibung der Sorte mit ihren wesentlichen Eigenschaften:

Die Sorten „Black Hungarian“ und „Rote Kirsch-Chili“ wurden 2009 gekreuzt, die Kreuzung wird seitdem selektiert. Die violetten Blüten und die Blätter ähneln „Black Hungarian“, die Samenzahl eher der der „Roten Kirsch-Chili“. Das gute Aroma beider Ausgangssorten ist erhalten geblieben. Chili 132x befindet sich nun in der Anmeldung zur Sortenregistrierung. 

Die Pflanzen können bis 1,2 m groß werden und haben violette Blüten. Die Blätter besitzen zuerst violette Adern, die bei älteren Pflanzen dunkelgrün werden können. Die fruchtigen, herzförmigen Früchte sind ca. 2-3cm groß und reifen über schwarz nach rot ab. Die relativ dickwandigen Chilis sind mittelscharf bis scharf, bei sonnigerem Standplatz auch schärfer (Schärfegrad 5-6). Sie können zum Einlegen und Füllen verwendet werden und lassen sich auch gut trocknen.

Anbauempfehlungen:

Mitte Februar beginnt die Aufzucht an einem warmen Standort, zum Beispiel auf der Fensterbank, aber nicht in der vollen Sonne. Bei Chilis und Paprika kann sich der Sämling manchmal nur schwer von der Samenschale trennen. Deshalb empfiehlt es sich, die Samen für 24 Stunden in Wasser einzuweichen und das Korn ca. 1 cm tief in eine Schale mit Anzuchterde zu setzen. Wenn die kleinen Pflanzen nach dem zweiten oder dritten Blattpaar groß genug sind, werden sie, auch paarweise, in kleinere Töpfe pikiert, zum ersten Mal gedüngt und gut angegossen. Dabei werden die Pflanzen so tief eingesetzt, dass das unterste Blattpaar den Boden nicht berührt.

Es empfiehlt sich, die Pflanzen eher selten, dann aber durchaus auch ausgiebig zu gießen. Wenn die Pflanzen zu viele Blüten verlieren, kann das an zu trockener Raumluft liegen.

Anfang Mai können die Pflanzen unter Tags ins Freie gestellt werden, am besten in den Schatten. Nach den letzten Frösten, meist kurz nach den Eisheiligen, kommen die Pflanzen ins Freie in einen größeren Topf oder direkt ins Beet.

Nur bestäubte Blüten bringen auch Früchte und darum können die Pflanzen zur Unterstützung auch leicht gerüttelt werden. Die Früchte sind am reifsten, wenn sie dunkelrot oder rot sind, entwickeln aber bereits als schwarze Früchte ihre fruchtige Süße. An einem geschützten Standort können die letzten Früchte an der Pflanze oft noch bis November abreifen.